Aspirationspneumonie – Komplikationen verhindern

Aspirationspneumonie – Komplikationen verhindern

Es gibt eine sehr große Anzahl von Menschen in unterschiedlichen Pflegebereichen, die Risikofaktoren für eine Aspirationspneumonie aufweisen. Eine Aspiration und eine konsekutiv auftretende Aspirationspneumonie werden bei solchen Menschen häufig nicht bemerkt. Dabei stellt die bakterielle Aspirationspneumonie mit einer Letalität von 10–20 % eine ernst zu nehmende Komplikation dar. (1) Und wenn auch die überwiegende Zahl der Fälle von Aspirationspneumonien nicht letal verläuft, so geht sie doch häufig mit einem mehrwöchigen Krankenhausaufenthalt einher. Dies wiederum ist nicht nur eine psychische Belastung für die Betroffenen und ihre Angehörigen. Vielmehr besteht durch die notwendige Behandlung der Pneumonie im Krankenhaus eine erhöhte Gefahr von Sekundärinfektionen und anderen Komplikationen. Um Aspirationspneumonien zu verhindern, sollten alle, die an der Pflege und Betreuung betroffener Menschen beteiligt sind, eine Risikobewertung vornehmen, um auf dieser Basis individuell geeignete Prophylaxen zu implementieren.

Scroll to Top