MRSA in der Intensivpflege

MRSA in der Intensivpflege

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2017 - 2

Staphylococcus aureus oder seine antibiotikaresistente Variante MRSA können den menschlichen Körper relativ harmlos nur besiedeln. Sie sind aber auch in der Lage, eine große Zahl von Erkrankungen, wie z. B. Wundinfektionen oder eine Sepsis, auszulösen. MRSA und die dadurch ausgelösten Erkrankungen werden im häuslichen Bereich immer mehr zum Problem. Im Falle eines positiven Befundes ist in der häuslichen Intensivpflege eine Risikobewertung vor Ort notwendig. Denn es gibt einige Risikofaktoren, die eine Besiedlung begünstigen, in deren Folge es zu einer Infektion kommen kann. Daher ist die Sanierung oder Dekolonisierung eines vorhandenen MRSA von hoher Priorität. Das Vorgehen bei einer Sanierung erfordert eine Vielzahl von Maßnahmen. Der Schutz des Personals und die Vermeidung der Weiterverbreitung innerhalb und außerhalb der einzelnen Pflegeeinrichtungen oder der Wohnung des Patienten müssen Ziel einer sinnvollen Infektionsprävention sein. Die vorliegende Fortbildungseinheit befasst sich mit dem bekanntesten Vertreter der resistenten Erreger, dem Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus oder kurz MRSA.

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