Basic Life Support bei Tracheostomierten Patienten

Basic Life Support bei Tracheostomierten Patienten

Bild © Sascha Albl
2017 - 2

Was ist zu tun, wenn der (tracheotomierte) Klient leblos im Bett vorgefunden wird und reanimiert werden muss? Fast jede Pflegekraft, insbesondere wenn sie nicht aus der Intensivpflege kommt oder vielleicht gerade erst ihr Examen absolviert hat, hat vielleicht Angst bzw. großen Respekt vor solch einer Situation. Die wichtigsten Fragen in einem solchen Fall sind: Wie soll sich die Pflegekraft verhalten? Was ist als erstes zu tun? Was kommt danach? Worauf muss geachtet werden? Was sollte unbedingt unterlassen werden? Die Antworten darauf werden in dieser Fortbildungseinheit gegeben.

Ebenso ist die Reanimation eines gesunden Menschen Teil dieser Einheit – nicht zuletzt damit die Unterschiede deutlich werden. Im Grund genommen gibt es bei der Reanimation von Patienten mit Tracheotomie nur wenige, jedoch sehr wichtige Unterschiede zu einem „gesunden Menschen“. Das Vorgehen und die Bewusstseinskontrolle beim Auffinden einer leblosen Person, sei es auf dem Bürgersteig, im Freien oder auch im Pflegebett, geben Richtlinien vor. Diese Richtlinien (American Heart Association und der European Research Council) werden alle 5 Jahren erneuert. Durch diese Richtlinien soll jeder Helfer das Wissen erhalten, wie er in einer Notfallsituation vorgehen soll.

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